Fast NSFW-Werbung „Viva la Vulva“ löst prüde Empörung in Frankreich aus


Die Marke Nana für Damenhygieneprodukte steht in Frankreich unter Beschuss, weil sie eine fast NSFW-konforme Werbekampagne mit dem Titel "Viva la Vulva" veröffentlicht hat, die selbst nach stereotypen französischen Maßstäben als zu anstößig eingestuft wurde.

Laut der französischen Veröffentlichung Le Figaro haben Legionen von Verbrauchern gefordert, dass die Aufsichtsbehörden die Werbung verbieten, die Vulva wiederholt mit Objekten wie Höhlen, Muscheln, Früchten, Puppen, Origami, Mollusken, Cupcakes, Austern und Geldbörsen symbolisiert. Kritiker behaupten, dass die Anzeige für Frauen erniedrigend ist.

"Die einzig perfekte Vulva ist deine!"

Die Marke Feminine Care argumentiert, dass die Werbekampagne, die mit „Es lebe die Vulva“ übersetzt wird, Tabus brechen soll. Insbesondere zielen die vaginalen Metaphern darauf ab, körperbeschämende und die Menstruation umgebende Narben herauszufordern. Laut Nana können Frauen dadurch weniger an ihren Genitalien gehindert werden.

Laut einem lose übersetzten Text auf der Website des Unternehmens schämen sich viele Frauen für das Aussehen ihrer Genitalien:

"62% der Frauen wissen nicht, wie man eine Vulva richtig definiert, und fast die Hälfte von ihnen ist der Meinung, dass ihre Vulva nicht„ perfekt “ist. Wir wollen die Tabus brechen und wünschen, dass Frauen ihre Vulva ungehemmt wahrnehmen."

Die Marke für weibliche Pflege argumentiert weiter, dass "die einzig perfekte Vulva Ihre ist!"

Französische Prüder fordern Verbot der preisgekrönten Werbung

Einige französische Verbraucher sagen, dass diese preisgekrönte Werbekampagne zu weit geht. | Quelle: Nana

Viele französische Verbraucher empfinden die Werbung jedoch als empörend und nicht als ermächtigend, und die Gegenreaktion hat eine Flut von Beschwerden bei der Regulierungsbehörde für elektronische Medien des Landes, dem Conseil supérieur de l'audiovisuel (CSA), ausgelöst. Beleidigte Zuschauer möchten, dass der CSA sowohl den 30-Sekunden-TV-Spot als auch die oben gezeigte ungekürzte Drei-Minuten-Version sperrt.

Pro Sudinfo wurden über 1.000 Beschwerden an die Aufsichtsbehörde gesendet. Die CSA hat diese Zahl jedoch als unzureichend erachtet, um Maßnahmen einzuleiten.

Zusätzlich wurde auf Change.org eine Petition gestartet, um die Werbung aus der Luft zu bringen. Es hat fast 9.000 Unterschriften gesammelt.

Petition zum Rückzug der Viva la Vulva-Kampagne | Quelle: Change.org

Während die Nana-Kampagne in Frankreich Empörung ausgelöst hat, ist dies nicht das erste Mal, dass sie in Europa öffentlich ausgestrahlt wird. Libresse, die von der Muttergesellschaft Essity vertriebene Marke für Frauenpflegeprodukte für die nordische Region, debütierte die Kampagne "Viva la Vulva" im vergangenen Jahr im November.

Aufgrund ihres kühnen und einzigartigen Ansatzes hat sich die Kampagne als ein Hit bei Kritikern erwiesen. Mitte dieses Jahres gewann "Viva la Vulva" die in London ansässige Werbeagentur Abbott Mead Vickers BBDO – Gold und Silber in Cannes in der Kategorie "Creative Strategy".

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Dieser Artikel wurde bearbeitet von Josiah Wilmoth.

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