SEC geht wegen Betrugsvorwürfen gegen BitConnect-Gründer vor

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Die führende Finanzaufsichtsbehörde der USA hat eine Zivilklage gegen den BitConnect-Gründer eingereicht, der angeblich an einem Kryptowährungsbetrug in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar beteiligt gewesen sein soll

Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC hat den Gründer von BitConnect, Satish Kumbhani, angeklagt, dessen Verbleib unbekannt ist. Kumbhani soll an einem betrügerischen Wertpapierangebot beteiligt gewesen sein, bei dem das Unternehmen 2 Milliarden US-Dollar eingenommen hat. Der Angeklagte verkaufte 2017 nicht registrierte Wertpapiere, die an das Kreditprogramm des Unternehmens gebunden waren, wie aus Dokumenten hervorgeht, die bei einem New Yorker Bundesgericht eingereicht wurden.

Lara Shalov Mehraban vom New Yorker Regionalbüro der SEC bemerkte:„Wir behaupten, dass diese Angeklagten Privatanlegern auf der ganzen Welt Milliarden von Dollar gestohlen haben, indem sie ihr Interesse an digitalen Vermögenswerten ausgenutzt haben.“

Der indische Staatsbürger verstieß damit in vollem Bewusstsein gegen die Anlegerschutzbestimmungen laut SEC. Der Fall gegen die Führungskräfte der Plattform und ein Drittunternehmen, Future Money, war eine lange Geschichte. Ende Mai wurden insgesamt fünf Personen verklagt, die an dem Programm beteiligt waren, indem sie irreführende Zeugnisse auf YouTube erstellt hatten.

Die jüngste Maßnahme erfolgt drei Jahre, nachdem die Krypto-Börsen- und Kreditplattform im Januar 2018 alle Operationen eingestellt hat, nachdem sie von mehreren staatlichen Behörden in den USA Warnungen erhalten hatte. Berichten zufolge erlitt die Krypto-Börse auch Denial-of-Service-Angriffe.

Die föderale Regulierungsbehörde beabsichtigt, die unrechtmäßig erworbenen Gelder aus dem System zurückzuerhalten, das Kleinanlegern gute Renditen versprach. Die leitenden Mitarbeiter des Unternehmens versicherten den Anlegern, dass der Volatilitäts-Software-Trading-Bot der Plattform Renditen von bis zu 40% pro Monat erzielen könnte. Im Gegenzug für die Investition wurden den Anlegern zudem jährliche Gewinne von 3.700 % versprochen.

Der ehemalige Direktor und Promoter der Firma, Glenn Arcaro, wurde bereits wegen Betrugs angeklagt und bekannte sich gestern schuldig. Arcaro und seine Firma Future Money verdienten rund 24 Millionen US-Dollar an Empfehlungsprovisionen. Seitdem wurde er angewiesen, den Investoren der inzwischen nicht mehr existierenden Krypto-Plattform eine Summe von 24 Millionen US-Dollar zu erstatten.

Kumbhani fungierte seinerseits als US-Promoter der Krypto-Plattform, als diese noch in Betrieb war. Die SEC beschuldigt Khumbhani und andere Parteien, Gelder von Investoren zu kanalisieren und sie für den persönlichen Gebrauch zu verwenden. Die Pressemitteilung der SEC fügt hinzu, dass der Betrug ein koordiniertes Schema war und andere auf der ganzen Welt tätige Promoter involviert waren.

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